Wie rettet man einen Kirchberg? So!

"Hilfe, der Berg rutscht!" So hieß es im Frühjahr 2024 in der Kirchengemeinde Sandesneben. Steine der Stützmauern purzelten hinab - teilweise in die Gärten der Nachbarn oder auf die Straße. Und bei näherem Hinsehen erwies sich auch der Kirchturm angesichts dieser Tatsache als nicht dauerhaft sicher genug.

So wurde ein Sanierungskonzept zur Stabilisierung des Berges erstellt. Kostenpunkt ca. 4 Millionen Euro. Dieses Geld hat die Kirchengemeinde nicht. Also lagen alle Hoffnungen beim Denkmalschutz, beim Bundesministerium für Kultur und Musik, der Kommune, dem Kirchenkreis und bei privaten Spendern.

Die Suche nach Förderern erwies sich als schwierig und sie ist es noch, angesichts knapper Kassen auf allen Ebenen.

Aber: Die Gemeinde hat enorme Aktivitäten entwickelt, um die Dorfbevölkerung für das Projekt zu begeistern. 

So gab es Info-Veranstatungen, mehrere Spendenaufrufe und eine Vielzahl an Veranstaltungen vom Grillfest über verschiedene Konzerte, Kinoabende, die Beteiligung an Dorffesten in der Umgebung und sogar ein Lesung mit dem Fernsehmoderator Reinhold Beckmann.

Durch diese vielfältigen Aktivitäten hat die Gemeinde schon über 70.000 Euro innerhalb von 2 Jahren an Spenden gesammelt. Und sie macht weiter, denn sie hofft, dass in absehbarer Zeit doch noch Mittel vom Bund, vom Land und der Kommune kommen, damit der Kirchberg gerettet werden kann.  

Der NDR berichtete über die vielfältigen Aktivitäten im Schleswig-Holstein-Magazin: 

https://www.ardmediathek.de/video/schleswig-holstein-magazin/sandesneben-singt-fuer-den-erhalt-der-st-marien-kirche/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS81N2IxZjgzMC0yYTJhLTQxZGItYTRjZC0yOWU1M2Q1Zjk5MTg

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