Innensanierung der St. Johannis-Kirche in Kücknitz

Am 20. April 2025 war es so weit: Nach langjähriger Planungszeit und fast zwei Jahren intensiver Bauarbeiten wurde am Ostersonntag die aufwändig restaurierte St. Johannes-Kirche in Kücknitz wieder eröffnet. Rund 1,7 Millionen Euro sind in die Restaurierungsarbeiten geflossen, in deren Zuge auch die historischen, zwischenzeitlich übermalten und für eine „Arbeiterkirche“ einzigartigen Deckenmalereien wieder freigelegt wurden. Und auch die sogenannten Prinzipalstücke Altar, Kanzel, Taufe und Lesepult wurden neu gefertigt.

Die Kirchengemeinde selbst konnte einen beträchtlichen Eigenanteil von rund 700.000 Euro (also 40 % der Gesamtkosten) zu dem Projekt beisteuern; somit galt es, gut eine Million Euro durch Fundraising zu finanzieren eine Herausforderung, die gelungen ist. Neben Bundesmitteln aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm trugen zahlreiche Stiftungen aus Lübeck wie z.B. die Possehl-Stiftung, die Gemeinnützige Sparkassenstiftung Lübeck, die Friedrich Bluhme und Else Jebsen-Stiftung und die Drägerstiftung, aber auch Fördermittelgeber von außerhalb zur Finanzierung bei. So förderte z.B. der Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. aus München die Neugestaltung von Altar, Taufbecken und Kanzel mit 15.000 Euro. Zudem erhielt die Gemeinde auch aus den Reihen ihrer Gemeindeglieder Unterstützung: Spendenmailings und -aufrufe brachten über 50.000 Euro ein. Eine Summe, die nicht nur die große Verbundenheit der Kücknitzerinnen und Kücknitzer mit „ihrer“ St. Johannes-Kirche zeigt, sondern gemeinsam mit einem Baukostenzuschuss des Kirchenkreises in Höhe von maximal 300.000 Euro die Finanzierung perfekt machte und somit die Umsetzung der Maßnahme ermöglichte.

Aus Fundraising-Sicht ein gelungenes Zusammenspiel aus (ausreichend vorhandenen) Eigenmitteln, Fördermitteln und Privatspenden!

 

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